In der modernen Softwareentwicklung ist das Konzept "Serverless" längst kein Modewort mehr, sondern eine geschäftskritische Anforderung. Für Entwickler im Google Cloud-Ökosystem stehen primär zwei Werkzeuge im Fokus: Google Cloud Functions und Google Cloud Run.
Cloud Functions ist die reinste Form von FaaS (Function as a Service). Es ist ideal für kleine, entkoppelte Codeabschnitte, die auf Ereignisse reagieren. Typische Anwendungsfälle in unserer Community waren oft:
Im Gegensatz dazu erlaubt Cloud Run das Deployment von zustandslosen Containern. Dies bietet enorme Vorteile bei der Portabilität. Da Cloud Run auf Knative basiert, können Sie Ihren Workload problemlos zwischen der Cloud und On-Premise-Clustern verschieben. Es unterstützt jede Programmiersprache und jede Bibliothek, solange sie in einem Docker-Container läuft.
Ein kritischer Aspekt bei Serverless ist das Problem des "Cold Start". Durch die richtige Konfiguration der minimalen Instanzen in Cloud Run lässt sich die Latenz bei plötzlichen Traffic-Spitzen signifikant minimieren. Aus Kostensicht bietet das "Pay-as-you-go"-Modell enorme Einsparungen, da Ressourcen nur dann fakturiert werden, wenn der Code tatsächlich ausgeführt wird.